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Die Republik Belarus – Ein wichtiger Partner für Deutschland (FOTO)

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Die Republik Belarus – Ein wichtiger Partner für Deutschland (FOTO), Berlin/Minsk (ots) – Dirk Wiese, Koordinator für die zwischengesellschaftliche
Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen
Partnerschaft, geht im Minsk Forum 2019 der Frage nach, welchen Platz Belarus in
der EU einnimmt. In unserem Interview spricht er außerdem über die Europaspiele
2019 und ihre Bedeutung.

Frage: Herr Wiese, welche Bedeutung hat das Minsk Forum für Sie?

Dirk Wiese: Das Minsk Forum ist eine zentrale Veranstaltung in unseren
bilateralen Beziehungen zu Belarus. Über 200 Experten und Expertinnen aus
Politik, Diplomatie, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus Belarus,
Deutschland und weiteren EU-Ländern nehmen regelmäßig daran teil. Die
Bereitschaft zum Dialog ist elementar für die Weichenstellung unserer weiteren
Beziehungen. Dafür ist das Minsk Forum eine hervorragende Plattform.

In diesem Jahr fanden in Minsk auch die 2. Europaspiele statt. Welche Bedeutung
haben die Spiele für unseren Kontinent?

Die Europaspiele fanden nach Baku 2015 erst zum zweiten Mal statt, da wird
natürlich genau hingesehen, wie nachhaltig diese Großveranstaltung im Kalender
der Sportlerinnen und Sportler ist. Die Spiele in Minsk haben einen guten
Eindruck hinterlassen. Belarus besitzt eine reichhaltige und einzigartige Kultur
und Geschichte, die es wert ist, präsentiert zu werden. Sportlich sind die
Spiele natürlich eine wichtige Etappe auf dem Weg zu den Olympischen Spielen,
vor allem, wo es um die Qualifikation geht. Generell gilt: Aktivitäten, die die
Athleten stärken und dabei noch den Zusammenhalt Europas fördern, sollten
unterstützt werden. Ein aktiver Austausch zwischen den Ländern Europas ist nur
positiv.

Haben denn die Spiele das Image von Belarus beeinflusst?

Die Spiele waren gut organisiert und das Land konnte mit seiner Gastfreundschaft
punkten. Auch wenn die Zahl ausländischer Besucher nicht mit den großen
Fußballturnieren zu vergleichen ist, wurde deutlich, dass auch in Zukunft
sportliche Großveranstaltungen in Belarus stattfinden können.

Helfen Sportgroßveranstaltungen, wie die Europaspiele, zur Völkerverständigung?

Der Sport verfügt in der Tat über eine große integrative Kraft. Er schafft Raum
für Begegnungen der Zivilgesellschaft und damit zu einem besseren Verständnis
der Menschen füreinander. Leider sind wir aber von der Regelung bei den
Olympischen Spielen in der Antike noch weit entfernt, wo für die Dauer der
Spiele kriegerische Handlungen ruhen mussten.

Wie beschreiben Sie die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und
Belarus?

Seit 2016 klaren sich die Beziehungen Deutschlands und der EU gegenüber Belarus
deutlich auf. Der bisherige Höhepunkt war sicherlich der Besuch von
Bundespräsident Steinmeier in Minsk vor einem Jahr. Die vertiefte Zusammenarbeit
beruht auf gegenseitigem Interesse. Für uns ist aber auch klar, dass es
weitergehende Kooperation nur geben kann, wenn es auch Fortschritte in den
Bereichen Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratisierung gibt.

Die nächsten Europaspiele werden 2023 im polnischen Krakau stattfinden. Hat das
Konzept der Spiele eine Zukunft?

Ich finde, dass jede einzelne Sportveranstaltung als solche genossen werden
sollte. Ich freue mich jedenfalls auf die Europaspiele in dieser
geschichtsträchtigen europäischen Stadt und auf die bekannte polnische
Gastfreundschaft.

Pressekontakt:
media consulta International Holding AG
Michelle Meyer
m.meyer@mcgroup.com
030/ 65 000 112

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