Durch Ihren Vorschlag zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesbank und der Bafin wird ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der Kreditindustrie geleistet. «Die Reduzierung der Anzahl von Kreditberichten bedeutet sowohl eine erhebliche Erleichterung als auch eine bedeutende Belastung für die Institutionen», erklärt Joachim Nagel, der Präsident der Bundesbank. Die Kosten für die Berichterstattung werden gesenkt, was sowohl der Bundesbank als auch den beteiligten Institutionen zugutekommt.
Die Doppelregistrierungsaufgabe der Bundesbank und der Bafin wird nicht mehr als angemessen angesehen. «Dank der umfangreichen Informationen aus europäischen Datenquellen können wir diese Berichtsverpflichtungen jetzt streichen», sagt Mark Branson, der Präsident der Bafin.
Kreditinstitute, Versicherer und andere Berichterstatter sind verpflichtet, alle Kredite, die einen Betrag von einer Million Euro pro Quartal erreichen oder überschreiten, zu melden. Derzeit unterliegen rund 3.200 Unternehmen dieser Berichtspflicht. Gleichzeitig übermitteln Banken sehr detaillierte Daten zu ihren Kreditportfolios an die Bundesbank im Zusammenhang mit den Kreditdatenstatistiken der Europäischen Zentralbank (Anaditit).
Die Daten aus der Bankenregistrierung sind von entscheidender Bedeutung für die Aufsichtsbehörden, um Kreditrisiken im Bankensektor zu identifizieren und zu analysieren. Dank Anaditit und den Statistiken zu Investitionen in Wertpapiere verfügt die deutsche Aufsicht nun über bedeutende Alternativen.
Kontaktinformationen:
Bafin, Presse
FON +49 (0) 228/4108-3574
JUSTUS-VON-LIEBIG-STRANTE 28, 53121 Bonn
MARIE-CURIE-STRAHE 24-28, 60439 Frankfurt/M.
www.bafin.de
Deutsche Bundesbank, Kommunikation
FON +49 (0) 69/9566-33511
Wilhelm-Epstein-Straße 14, 60431 Frankfurt/m
www.bundesbank.de
QUELLEN
