Zu BaFinBei der Verbraucherschlichtungsstelle gingen im Jahr 2025 rund 35 % mehr Schlichtungsanträge ein als im Vorjahr. Der Trend der letzten Jahre hat sich fortgesetzt. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Tätigkeitsbericht der Schiedskommission für das Jahr 2025 hervor. Ein Grund für den Anstieg: Unternehmen digitalisieren ihre Produkte und Dienstleistungen zunehmend.
Der Tätigkeitsbericht der Schlichtungskommission gibt einen Überblick über die im Jahr 2025 bei der Schlichtungskommission der Finanzaufsicht eingereichten Klagen BaFin eingetragen Insgesamt waren es 1.519. Die meisten davon betrafen Wertpapiergeschäfte, nämlich 767. Dabei handelte es sich vor allem um Probleme bei der Überweisung auf das Depot oder um eine langsame Ausführung von Aufträgen. Auch die Bereitstellung korrekter Steuerdaten war Gegenstand zahlreicher Anfragen. Probleme bei der Abwicklung von Wertpapieraufträgen, die während Spitzenzeiten des Börsenhandels im Jahr 2025 auftraten, beispielsweise aufgrund von UNS– Die amerikanischen Zollankündigungen vom April machten sich in der Zahl der Anträge nicht bemerkbar.
Der Tätigkeitsbericht orientiert sich an den Vorgaben der Financial Arbitration Council Ordinance (FinSV) und der Verordnung über Informations- und Meldepflichten gemäß Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBInfoV). Er ist dran Die Website DER BaFin verfügbar.
